Ausstellung für Kunst und Musik

26. bis 28. Juni 2020

 

>>TONINTON<< ist eine jährliche Ausstellung für Bildende Kunst und Musik,

organisiert vom Fachschaftsrat Kunstpädagogik und Musikwissenschaften der Universität Leipzig.

Ursprünglich ins Leben gerufen, um beide akademischen Fachrichtungen (die sich eine studentische Vertretung teilen) näher zu vernetzen, vereint die Ausstellung Arbeiten,

die nach dem Prinzip der Vorlage und Reaktion in einen künstlerischen Dialog treten. 

 

Seit einigen Jahren ist das Projekt nicht nur geöffnet für Studierende, sondern für alle, die Lust haben sich am künstlerischen Austausch und beteiligen. 

 

Alle Teilnehmenden können dabei frei entscheiden, ob sie eine Ausgangsarbeit beitragen, oder auf die Arbeit eines_r gelosten Partner_in der jeweils anderen Fachrichtung reagieren wollen. 

 

So entstehen über einen Zeitraum von zwei Monaten neue auditive bzw. visuelle Arbeiten, welche die Themen bereits vorhandener Arbeiten reflektieren, verarbeiten oder weiterführen.

 

Die Präsentation der Ergebnisse bietet den Besucher*Innen anschließend über drei Tage einen viel-sinnlich erfahrbaren Ausstellungsraum. Über das Wochenende vom 26. bis 28. Juni 2020 entsteht eine Plattform für interdisziplinären künstlerischen Austausch, dieses Jahr ohne Live-Beiträge, aber dafür mit Zugang zu einem schönen Außenbereich zum aufhalten und Kultur-Luft schnappen.

 

 

TON IN TON 2020 findet erstmalig im Westbahnhof in der nähe des Plagwitzer S-Bahnhofes statt.

Koordinaten zur Location: 51.323667, 12.321444

 

 

 

 

Stellungnahme zur TON-IN-TON Durchführung während der Coronakrise 2020
                          
Das jährliche Ausstellungsprojekt TON IN TON des Fachschaftsrates der Kunstpädagogik und Musikwissenschaft soll nach langem Abwägen der Risiken auch 2020 wieder stattfinden.
 
TON IN TON ist eine Ausstellung, in deren Rahmen Arbeiten gezeigt bzw. hörbar gemacht werden, die nach dem Prinzip von Vorlage und Reaktion entstehen und jeweils einen akustischen mit einem visuellen Beitrag vernetzen, sodass sich die Bereiche Kunst und Musik verschränken. So können sich die Studierenden der Institute Kunstpädagogik und Musikwissenschaft vernetzen und austauschen. Seit Anfang Mai eröffnen landesweit Museen ihre Ausstellungen unter besonderen Hygiene-Maßnahmen. Diese sind im aktuellen Rundschreiben des Freistaates Sachsen festgelegt*. TON IN TON  ist eindeutig dem musealen Betrieb zu zuordnen, der seit Mai 2020 wieder den Betrieb aufnehmen darf.
                           
Dabei steht auch für uns der Gesundheitsschutz an erster Stelle, die Hygiene-Vorschriften sind sinnvoll und richtig und wir haben uns Gedanken gemacht, wie diese gut umgesetzt und entsprechend der aktuellen Allgemeinverfügung eingehalten werden können.
                 
Die Ausstellung soll deshalb an 3 Tagen für Besucher*innen offen sein und unter einem neuen Konzept möglichst kontaktfrei ablaufen. Den Ort der Veranstaltung haben wir so gewählt, dass wir die nötigen Abstandsbedingungen gut einhalten können. Im Westbahnhof steht uns eine große Halle von ca. 400 qm zur Verfügung, zwei breite Tore werden einen begegnungsfreien Eingang und Ausgang bieten und die schöne Außenanlage dient den Besucher*innen, um sich mit Abstand aufhalten zu können. Um die musikalischen Beiträge zu hören, sollen Besucher*innen ihre eigenen Kopfhörer mitbringen und bekommen die Möglichkeit, die Stücke entweder durch das Scannen eines QR-Codes oder über desinfizierte MP3-Player abzuspielen. 
                         
Damit TON IN TON trotzdem möglichst inklusiv gestaltet werden kann, werden wir die Ausstellung dieses Jahr zusätzlich auch digital anbieten, so wird es auch aus der Quarantäne heraus möglich sein, daran teilzuhaben. Die geplante Vernissage mit Live-Konzerten und Party wird in diesem Jahr natürlich nicht stattfinden.
                  
Wir sehen Kultur als einen elementaren Bestandteil unseres Zusammenlebens, als unersetzlichen Teil unseres Alltags, der kein dekorativer Luxus in guten Zeiten sein sollte. Mit der Ausstellung TON IN TON bedienen wir ein kulturelles Format, dass auch unter den Bedingungen der Pandemie ein niedrigschwelliges und kontaktarmes Kulturangebot darstellt.
                            
Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen ab dem 15.Mai 2020:
Die Staatsregierung hat am 12. Mai 2020 die zur Eindämmung der Corona-Pandemie erlassenen Beschränkungen und Verbote weiter gelockert und eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Demnach bleiben der Grundsatz der auf ein Mindestmaß zu reduzierenden allgemeinen Kontakte, das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und die für bestimmte Bereiche erlassene Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung weiter bestehen.